Der Hardware-Hersteller Dell hat eine Rückrufaktion für Notebook-Akkus gestartet. Betroffen sind die Batteriepakete der Latitude-, Precision- und Inspirion-Reihen. Der kostenlose Austausch sei notwendig, da die Gefahr besteht, dass sich die Akkus überhitzen, wodurch Brandgefahr besteht, teilte das Unternehmen mit. Das Rückrufprogramm wurde in Zusammenarbeit mit der US Consumer Product Safety Commission gestartet.
Dell hat eine Website (Link) eingerichtet, auf der man überprüfen kann, ob der eigene Stromspeicher betroffen ist. Dabei handelt es sich um die Modelle Latitude D410, D505, D600, D800, D810, Inspirion 510M, 600M, 6000, 8600, 9200, 9300, XPS Gen-2 und Precision M20 sowie M70. Die Batterien wurden zwischen 5. Oktober 2004 und 13. Oktober 2005 ausgeliefert. Es sei auch möglich, dass die Akkus separat als Sekundär-Batterien verkauft wurden, so Dell.
"Betroffen sind etwa 35.000 Akkus weltweit, was für Dell nicht viel ist", sagte Dell-Sprecher Stefan Böttinger. Der Großteil der Batterien seien dabei in Nordamerika verkauft worden. "Die Probleme der Akkus sind auf einen Produktionsfehler unserer Zulieferfirma zurückzuführen. Es besteht zwar keine akute Gefahr, jedoch wollen wir die Qualität unserer Produkte hochhalten und tauschen die betroffenen Batterien vorsorglich aus", so Böttinger. Man sollte die betroffenen Akkus dennoch nicht mehr verwenden, empfiehlt Dell.
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