Nvidia stellt einen neuen offenen Standard für PC-Speichermodule vor: Mit Enhanced Performance Profile (EPP) können Anwender die Speichereinstellungen von DIMMs optimieren und die Performance ihrer PCs deutlich steigern, so das Unternehmen in seiner gestrigen Pressemitteilung.
EPP wurde als Erweiterung von Serial Presence Detect (SPD) entwickelt, das in aktuellen High-Performance-DIMMs (Dual Inline Memory Module) zum Einsatz kommt. Mit EPP sind Speicherhersteller nun in der Lage, zusätzliche Leistungsdaten in ungenutzte SPD-Teile zu schreiben; von der gesteigerten Performance profitieren dann kompatible Motherboards. Allerdings werden EPP-Informationen nur von Motherboards erkannt, die über geeignete BIOSe verfügen, wie sie hier speziell bei nForce 590 SLI Chipsätzen aus eigenem Hause zu finden sind.
Der erste Speicherhersteller, der EPP unterstützt und noch in diesem Monat EPP-basierende DIMMs anbieten wird, ist Corsair. Weitere Motherboard-Partner und PC-Speicherhersteller sollen bereits in Kürze mit entsprechenden Produkten folgen. Corsairs neue Modelle TWIN2X2048-6400C4 (DDR2-800) und TWIN2X2048-8500C5 (DDR2-1066) mit EPP sollen noch im Mai in den Handel kommen und somit pünktlich zum Launch des Sockel AM2 von AMD verfügbar sein.
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