Die EU-Kommission hat bestätigt, ein Verfahren gegen Apple und die vier größten Musikverlage Universal Music, Warner Music, EMI und SonyBMG eingeleitet zu haben. Die Unternehmen stehen im Verdacht, gegen das EU-Wettbewerbsrecht zu verstoßen, da die Verträge zwischen Apple und den Plattenfirmen Online-Musikverkäufe einschränken. So können Anwender mit Wohnsitz in Großbritannien keine Titel aus iTunes-Shops anderer EU-Staaten kaufen. Dies verstoße gegen Artikel 81 der EU-Verträge. Außerdem variieren die Preise für die Musiktitel zwischen den einzelnen EU-Ländern.
Apple betont, dass es schon immer einen europäischen iTunes-Store mit einheitlichen Preisen betreiben wollte, jedoch hätten die Musiklabels darauf hingewiesen, dass es aus rechtlichen Gründen nicht durchsetzbar wäre, Apple in diesem Fall die Rechte für den Vertrieb zu garantieren, heißt es in einer Stellungnahme des Computerherstellers gegenüber Reuters. Das EU-Verfahren geht auf eine Beschwerde der britischen Verbraucherschutzorganisation Which zurück, die darauf hinwies, dass Musik bei iTunes Großbritannien teurer sei, als in anderen EU-Staaten.
Die Kommission betont, dass das Verfahren nicht gegen Apples Kopierschutz auf den iTunes-Musiktiteln und auch nicht gegen die dominante Marktstellung des Konzerns gerichtet ist. Es handelt sich um einen formalen Schritt. Nach Erhalt des formalen Schreibens, haben die Unternehmen zwei Monate Zeit, ihr Vorgehen schriftlich zu verteidigen. Sollte die EU-Kommission Apple oder die Musikverlage für schuldig befinden, drohen Geldstrafen, die bis zu zehn Prozent des weltweiten Konzernumsatzes betragen können. Apple sicherte seine Kooperationsbereitschaft zu.
Die Frage ist längst keine theoretische mehr: Wer in der Produktion auf vernetzte Maschinen, Echtzeitdaten und automatisierte Prozesse setzt, muss...
Persönliche Informationen sind längst zu einer digitalen Währung geworden. Jede Online-Aktivität hinterlässt Spuren, die Kriminelle anlocken. Phishing, Ransomware und Zero-Day-Exploits...
Samsung erweitert sein SSD-Portfolio um die neue SSD 990. Die NVMe-SSD mit PCIe-4.0-Schnittstelle richtet sich an Gamer, Content Creator und...
Strukturierte Verkabelung am PC-Arbeitsplatz lohnt sich wieder, weil aktuelle Mainboards, NAS-Systeme und Switches längst über Gigabit hinausgehen – und WLAN...
Die Debatte um KI-Kennzeichnung und ähnliche Regulierungsmaßnahmen zeigt ein grundlegendes Problem der digitalen Politik: Gute Absichten reichen nicht aus, wenn...
Der IronKey Locker+ 50 G2 von Kingston ist ein USB-Flashspeicher mit 256 Bit starker AES-HW-Verschlüsselung im XTS-Modus. Wir haben das 64-GB-Modell im Praxistest genauer begutachtet.
Mit dem Odyssey OLED G6 G60SF bietet Samsung einen QD-OLED Gaming-Monitor mit schnellem 500-Hz-Panel und WQHD-Auflösung an. Wir haben den 27 Zoll großen Monitor auf Herz und Nieren geprüft.