Die Befürchtung, dass Windows 7 auf einer Welle ungerechtfertigter Popularität reiten könnte, hat Linus Torvalds anlässlich der australischen Linux-Konferenz geäußert. "Zu sagen, Windows 7 ist besser als Vista, ist etwas viel", meinte der Linux-Vater im Interview mit der australischen Computerworld. Durch diesen Vergleich könnte ein neues Windows nicht zum ersten Mal in der Geschichte besser dastehen, als es sich wirklich präsentiert. Außerdem sind Torvalds die Windows-Entwicklungszyklen zu lang, obwohl er diesbezüglich zumindest ein Einlenken von Microsoft ortet.
Windows 7 stößt schon vor dem eigentlichen Start auf großes Interesse und Microsoft hat aktuell die Download-Zeitspanne für die erste Beta-Version bis zum 10. Februar verlängert. Allerdings spricht für Windows 7 nach Ansicht von Torvalds vor allem der Vorgänger. "Microsoft dürfte einen gewaltigen PR-Vorteil haben, weil die Leute es mit Vista vergleichen und glauben, es wäre gut", so der Linux-Vater. Er fürchtet, dass die "Engel wieder singen werden" wie einst beim Vergleich von Windows 95 mit seinem Vorgänger Windows 3.1. Dabei war Windows 95 ein Betriebssystem, dass selbst genügend Kritik einstecken musste. Torvalds hält eine beabsichtigte Strategie von Microsoft für denkbar.
Microsoft hat nach Ansicht von Torvalds immerhin eingesehen, dass der Vista-Entwicklungszyklus viel zu lang gewesen sei und es "verrückt wäre, das zu wiederholen". "Sie könnten einen Zwei-Jahres-Entwicklungszyklus anstreben und ich denke, das ist viel zu lang", meint Torvalds. Microsoft solle das Betriebssystem von den Anwendungen entkoppeln und schneller Releases bereitstellen. "Im Linux-Bereich ist einmal im Jahr vernünftig, aber dann gibt es inkrementelle Releases", sagt der Linux-Vater. Für Unternehmen wie Microsoft, die Bezahlung wollen, sei ein jährliches Upgrade dagegen schwer durchführbar. Allerdings habe Apple schnellere Upgrades gebracht, verlange aber auch weniger Geld. "Das ist kein Problem für Open Source, weil es freie Software ist, aber das ist eines der Dinge, die Microsoft beachten muss", meint Torvalds. Lange Entwicklungszyklen im Bereich von fünf Jahren mit umfassenden Änderungen seien aber problematisch für User, was wiederum zu trägem Upgrade-Verhalten führe.
UGREEN erweitert sein NAS-Angebot um die neuen Modelle DXP4800 GT und DXP2800 GT. Die Systeme richten sich an Anwender mit...
QNAP Systems hat mit QuTS hero h6.0 die neueste Version seines ZFS-basierten NAS-Betriebssystems veröffentlicht. Das Update erweitert die Plattform um...
Kingston Technology baut sein Portfolio für industrielle und Embedded-Anwendungen weiter aus. Angesichts der zunehmenden Bedeutung von Industrie-PCs, Edge-Computing-Systemen und Embedded-Plattformen...
MSI hat auf der Computex 2026 den neuen EdgeMesa N AI+ vorgestellt. Der kompakte Mini-PC richtet sich an KI-Entwickler, Datenwissenschaftler...
Mit dem Odyssey OLED G6 G60SF erweitert Samsung sein Gaming-Portfolio um einen Monitor, der sich insbesondere an ambitionierte E-Sport-Spieler und...
Mit dem Odyssey OLED G6 G60SF bietet Samsung einen QD-OLED Gaming-Monitor mit schnellem 500-Hz-Panel und WQHD-Auflösung an. Wir haben den 27 Zoll großen Monitor auf Herz und Nieren geprüft.
Die Familie der IronWolf Pro Festplatten von Hersteller Seagate adressiert vor allem NAS-Systeme im Profi-Segment. Wir haben uns das aktuelle Flaggschiff der CMR-Plattform mit satten 32 TB im Praxistest zur Brust genommen.