Samsung kündigte an, dass das Unternehmen modernste SSDs (Solid State Drives) produziert, die speziell für den Einsatz in Servern und Enterprise-Storage-Systemen entwickelt wurden. Von besonderem Nutzen sind diese Laufwerke - die Modelle SM843 und SM1625 -als schnelle Speicher für eine Vielzahl von Server- und Storage-Applikationen, bei denen Daten extrem schnell bearbeitet werden müssen. Dazu gehören soziale Medien in der Datenwolke (Cloud), SQL-Datenbank-Logs, Multimedia-Streaming, Virtualisierung, Video-auf-Abruf und die Online-Verarbeitung von Transaktionen (OLTP, Online Transaction Processing).
Ausgerichtet auf Rechenzentren, ist Samsungs SSD SM843 ein Multi-Level Chip (MLC) SSD, das gegenüber ähnlichen MLC-basierten Laufwerken eine zwei bis drei Mal höhere Lebensdauer erreicht. Das neue Laufwerk mit SATA-Schnittstelle verfügt über bis zu 800TBW (Terabytes Written). Verglichen mit Samsungs bisheriger SSD-Generation mit 60TBW entspricht dies eine Verbesserung von über 1.600 Prozent. Das Halbleiterlaufwerk SM843 bietet mit 11.000 IOPS (Inputs Outputs pro Sekunde) Samsungs höchste dauerhafte, wahlfreie Schreib-Leistungsfähigkeit (Sustained Random Write Performance) mit bis zu 70.000 (Sustained) Random-Read-IOPS. Darüber hinaus wurde die maximale Latenz des SM843, oder die Zeit, die es dauert, um Daten von einer Applikation zum Laufwerk zu senden, gegenüber Samsungs bisherigen Enterprise-SSDs um über 80 Prozent verkürzt.
Das SM843 kann außerdem Daten sequenziell mit bis zu 520MB/s (Megabyte pro Sekunde) lesen und mit bis zu 420MB/s schreiben. Muster mit Speicherkapazitäten von 120GB (Gigabyte), 240GB und 480GB werden bereits hergestellt. Als echter Energiesparer verbraucht das SM843 im aktiven Betrieb 28 Prozent weniger Energie als Samsungs bisheriges Enterprise-SSD. Zusätzlich ist das SSD mit einer Option zum Schutz bei Stromausfällen verfügbar.
Samsung hat diesen Monat auch mit der Vorstellung des anderen neuen Enterprise-SSDs-Modells, dem SM1625, begonnen. Es ist das erste Dual-Port SAS SSD. Verfügbar ist das SM1625 mit Speicherkapazitäten von 100GB, 200GB, 400GB und 800GB. Entwickelt für den Einsatz in externen Speichersystemen für Hochverfügbarkeits-Umgebungen (HA), bietet das SM1625 bis zu 41.000 (Sustained) Random-Write-IOPS und liest wahlfrei mit beiden Ports in Betrieb bis zu 101.000 IOPS. Samsungs SM1625 schreibt Daten sequenziell mit 740MB/s und liest bei Benutzung beider Ports Daten mit 848MB/s. Ferner bietet es einen Schutz der Daten bei einem eventuellen Stromausfall. Beide SSDs nutzen Samsungs 20-Nanometer-NAND-Flash-Memory mit Toggle DDR-Schnittstelle.
Alienware erweitert sein Notebook-Portfolio um das neue Alienware 15. Das Modell richtet sich an Gamer, die hohe Leistung, modernes Design...
Razer hat die neue Generation des Blade 18 vorgestellt, die sich nicht nur an Gamer, sondern gezielt auch an KI-Entwickler...
Dell Technologies erweitert sein Notebook-Portfolio um die neuen Modelle Dell 14S und Dell 16S. Die Geräte richten sich an Business-Anwender...
AMD hat laut aktuellem Mercury-Report für das erste Quartal 2026 einen neuen Rekord beim Server-Umsatzanteil erreicht. Mit einem Anteil von...
KIOXIA hat die neue XG10-Serie angekündigt, die speziell für leistungsstarke PC-Systeme entwickelt wurde. Die neuen PCIe-5.0-SSDs richten sich an anspruchsvolle...
Die Familie der IronWolf Pro Festplatten von Hersteller Seagate adressiert vor allem NAS-Systeme im Profi-Segment. Wir haben uns das aktuelle Flaggschiff der CMR-Plattform mit satten 32 TB im Praxistest zur Brust genommen.
Mit der FireCuda X Vault präsentiert Seagate eine neue externe Festplatte, die vollständig über USB-C versorgt wird und bis zu satte 20 TB bietet. LED-Beleuchtung und ein passendes Toolkit runden das Gesamtpaket ab.