AMD stellt auf der CES in Las Vegas nicht nur neue Prozessoren vor, sondern präsentiert auch die Radeon RX 5600 Familie. Basierend auf der RDNA-Architektur und PCIe 4.0 Interface, soll die Radeon RX 5600 eine bis zu 2,1 Mal höhere Performance-pro-Watt liefern, als es eine Radeon RX 590 mit GCN-Architektur kann. Die beiden ersten Varianten der Serie werden als Radeon RX 5600 und RX 5600 XT bezeichnet und sind jeweils mit 6 GB GDDR6-Speicher (192 Bit Interface) ausgestattet. Das schnellere XT-Modell verfügt über 36 Compute Units bzw. 2.304 Stream Processors. Die Taktraten betragen 1.375 MHz (Game-Clock) bzw. 1.560 MHz (Boost-Clock), weshalb die GPU bis zu 7,19 TFLOPS Rechenpower erreicht.
Die kleinere Radeon RX 5600 muss sich mit 32 Compute Units begnügen und kommt auf ingesamt 2.048 Stream Processors. Die GPU wird mit einem Game-Clock von ebenfalls 1.375 MHz betrieben und kann im Boost-Modus auf bis zu 1.560 MHz beschleunigen. Die Rechenleistung gibt AMD mit 6,39 TFLOPS an. Beide Modelle verfügen über AMD-Technologien wie Boost, Anti-Lag, Image Sharpening (RIS), FreeSync (Premium und Premium Pro) und FidelityFX.
RX 5600 XT
Die Radeon RX 5600 XT wird ab dem 21. Januar erhältlich sein und für einen UVP von 279 US-Dollar gehandelt werden. Entsprechende AMD-Boardpartner haben bereits Grafikkarten im Sortiment. Das Modell RX 5600 wird im Laufe des ersten Quartals 2020 in OEM-Systemen verfügbar sein.
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