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ARTIKEL & TESTS / Seagate FireCuda 520N SSD mit 1 TB im Test

Vorwort

Wie Speicherspezialist Western Digital mit der WD_BLACK SN770M NVMe SSD (Test), bietet auch Mitbewerber Seagate eine M.2 2230-Lösung für Handheld-Gaming-PCs an, die speziell für die hohen Anforderungen an das mobile Gaming von heute konzipiert ist. Mit der FireCuda 520N SSD im M.2 2230-Formfaktor lässt sich der interne Speicher eines Handheld-Gaming-PCs erweitern. So können beispielsweise Modelle wie ein Valve Steam Deck, ASUS ROG Ally, Lenovo Legion Go, Microsoft Surface und andere tragbare Geräte vom Umbau auf die 520N profitieren.

Die FireCuda 520N SSD basiert auf PCI Express Gen4 und bietet entsprechend hohe sequentielle Datenraten von bis zu 5.000 MB/s lesend und 4.700 MB/s schreibend. Wahlweise ist die 520N mit 1 oder 2 TB Speicherkapazität verfügbar und basiert je nach Ausführung auf unterschiedlicher Flash-Technologie, d.h. 3D-TLC-NAND (1 TB) oder 3D-QLC-NAND (2 TB) – der Controller stammt einheitlich von Phison. Auf diese und weitere Unterschiede in den technischen Daten sowie auf die Performance, werden wir im Rahmen unseres Praxistests der 1-TB-Version eingehen. Die kompakte SSD für mobile Geräte ist aktuell ab ca. 110 Euro erhältlich. Wie immer wünschen wir viel Spaß beim Lesen des Artikels zum Test!

Zu guter Letzt wollen wir uns bei Hersteller Seagate für die Bereitstellung des Testmusters bedanken.

Hinweis

Auch an dieser Stelle nochmals eine kurze Erläuterung zum Problem mit Giga- und Gibibyte: Die umgangssprachliche Bedeutung und auch die Angabe der Windows-Betriebssysteme von Gigabyte, entspricht der eigentlichen Bezeichnung Gibibyte, da hier als Umrechnungsfaktor eine, aus der Binärsprache stammende, Zweierpotenz zu Grunde liegt. Diese Umrechnung ist streng genommen aber falsch, da die Bezeichnungen Kilo, Mega, Giga und so weiter, laut dem Internationalen Einheitensystem, auch kurz SI (Système international dunités), als Zehnerpotenzen festgelegt wurden. Somit entspricht eben ein Gigabyte nicht 2^30 Byte, sondern in Wirklichkeit 10^9 Byte; somit werden aus 100 GB eben 95,37 GiB. Größenangaben von zum Beispiel 4,7 GB von DVD-Rohlingen sind deswegen nicht falsch, unter Windows kann man zwar auf Grund jener Tatsache nur 4,37 GB beschreiben, allerdings insgeheim sind dies ja 4,7 GB, da ja hier eben jene Angabe der "falschen" Gigabyte-Größe vorgenommen wurde. Genauso sind die Angaben der Festplattenhersteller korrekte Werte und nicht, wie fälschlicherweise behauptet, Rechenfehler.

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Seagate FireCuda 520N SSD mit 1 TB im Test.

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Autor: Patrick von Brunn, Stefan Boller, Andre Hembrock
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