Die Crucial T710 ist die mittlerweile dritte Generation PCIe Gen5 Drives von Micron und tritt in die Fußstapfen der Modelle T700 und T705. Rein technisch basiert die T710 auf 3D-NAND-TLC von Micron mit 276 Layern (B68S) und als Controller kommt der Silicon Motion SM2508 zum Einsatz. Sie erreicht sequenzielle Transferraten von bis zu 14.900 MB/s beim Lesen und 13.800 MB/s beim Schreiben. Bei zufälligen Zugriffen liefert sie bis zu 2,2 Millionen IOPS (Lesen) bzw. 2,3 Millionen IOPS (Schreiben), was eine hohe Reaktionsgeschwindigkeit bei datenintensiven Anwendungen gewährleistet.
Für Desktop-Systeme bietet die T710 einen integrierten Kühlkörper, der thermische Drosselung unter Last minimiert. Die spezifizierte Haltbarkeit liegt bei bis zu 2.400 TBW, was in Kombination mit fünf Jahren Garantiezeit eine hohe Lebensdauer auch bei intensivem Einsatz erwarten lässt. Die SSD ist derzeit in Kapazitäten von 1, 2 und 4 TB erhältlich.
Für einen Praxistest haben wir uns das 2-TB-Modell der T710, die aktuell ab ca. 260 Euro in den Regalen liegt, ins Testlab eingeladen. Wie sich das Drive gegen andere M.2-Laufwerke mit Gen5-Interface behaupten kann, klären wir in unserem gewohnt ausführlichen Test. Wie immer wünschen wir viel Spaß beim Lesen!
Zu guter Letzt wollen wir uns bei Hersteller Crucial für die Bereitstellung des Testmusters bedanken.
Auch an dieser Stelle nochmals eine kurze Erläuterung zum Problem mit Giga- und Gibibyte: Die umgangssprachliche Bedeutung und auch die Angabe der Windows-Betriebssysteme von Gigabyte, entspricht der eigentlichen Bezeichnung Gibibyte, da hier als Umrechnungsfaktor eine, aus der Binärsprache stammende, Zweierpotenz zu Grunde liegt. Diese Umrechnung ist streng genommen aber falsch, da die Bezeichnungen Kilo, Mega, Giga und so weiter, laut dem Internationalen Einheitensystem, auch kurz SI (Système international dunités), als Zehnerpotenzen festgelegt wurden. Somit entspricht eben ein Gigabyte nicht 2^30 Byte, sondern in Wirklichkeit 10^9 Byte; somit werden aus 100 GB eben 95,37 GiB. Größenangaben von zum Beispiel 4,7 GB von DVD-Rohlingen sind deswegen nicht falsch, unter Windows kann man zwar auf Grund jener Tatsache nur 4,37 GB beschreiben, allerdings insgeheim sind dies ja 4,7 GB, da ja hier eben jene Angabe der "falschen" Gigabyte-Größe vorgenommen wurde. Genauso sind die Angaben der Festplattenhersteller korrekte Werte und nicht, wie fälschlicherweise behauptet, Rechenfehler.
Crucial T710 SSD mit 2 TB im Test.
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