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ARTIKEL & TESTS / Fünf SATA-HDDs mit 20 und 22 TB im Test

Vorwort

Auch in Zeiten von immer schneller und günstiger werdenden SSDs, sind die konventionellen Festplatten aus vielen Einsatzbereichen noch immer nicht wegzudenken. Ihre maximale Kapazität ist denen der SSDs klar überlegen, auch wenn bei Geschwindigkeit und Leistungsaufnahme das andere Lager deutlich die Nase vorne hat – als preisgünstiges Medium für Massenspeicher ist die HDD also immer noch die erste Wahl. Fortschritte im Bereich der Aufzeichnungstechnologien (CMR/PMR, MAMR, SMR) haben in den vergangenen Jahren zu immer höheren Speicherkapazitäten geführt. Modelle mit 20 oder sogar 22 TB sind dabei von den bekannten Herstellern für verschiedene Applikationen verfügbar.

Heute testen wir insgesamt fünf aktuelle Modelle von Seagate, Toshiba und Western Digital, die zudem für unterschiedliche Einsatzgebiete konzipiert wurden. Mit diesem Roundup machen wir einen groben Querschnitt durch das 3,5"-SATA-Produktportfolio der Hersteller und fokussieren uns dabei auf Modelle mit 20 TB und mehr. Zu den Testkandidaten gehören spezielle NAS-Laufwerke sowie hochwertige Enterprise-Modelle für Cloud-Storage Anwendungen. Wir wünschen Ihnen wie immer viel Spaß beim Lesen des Artikels!

Zu guter Letzt wollen wir uns bei den Herstellern Seagate, Toshiba und Western Digital für die Bereitstellung der Testmuster bedanken.

Hinweis

Auch an dieser Stelle nochmals eine kurze Erläuterung zum Problem mit Giga- und Gibibyte: Die umgangssprachliche Bedeutung und auch die Angabe der Windows-Betriebssysteme von Gigabyte, entspricht der eigentlichen Bezeichnung Gibibyte, da hier als Umrechnungsfaktor eine, aus der Binärsprache stammende, Zweierpotenz zu Grunde liegt. Diese Umrechnung ist streng genommen aber falsch, da die Bezeichnungen Kilo, Mega, Giga und so weiter, laut dem Internationalen Einheitensystem, auch kurz SI (Système international dunités), als Zehnerpotenzen festgelegt wurden. Somit entspricht eben ein Gigabyte nicht 2^30 Byte, sondern in Wirklichkeit 10^9 Byte; somit werden aus 100 GB eben 95,37 GiB. Größenangaben von zum Beispiel 4,7 GB von DVD-Rohlingen sind deswegen nicht falsch, unter Windows kann man zwar auf Grund jener Tatsache nur 4,37 GB beschreiben, allerdings insgeheim sind dies ja 4,7 GB, da ja hier eben jene Angabe der "falschen" Gigabyte-Größe vorgenommen wurde. Genauso sind die Angaben der Festplattenhersteller korrekte Werte und nicht, wie fälschlicherweise behauptet, Rechenfehler.

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Fünf SATA-HDDs mit 20 und 22 TB im Test.

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Autor: Patrick von Brunn, Stefan Boller, Matthias Schubert
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