ARTIKEL/TESTS / Asus A7V8X Motherboard im Test

Layout

Das Asus A7V8X, bestehend aus einer VT8377 Northbridge und einer VT8235 Southbridge, besitzt ein recht durchdachtes Layout der einzelnen Komponenten, wobei es trotz dessen noch Anlass zur Kritik gewährt. Wie wir das Wort Kritik definieren, können sie in den folgenden Abschnitten verfolgen...

Besonders positiv ist uns aufgefallen, dass die vielen onBoard Features, die das Board mitbringt, überaus nützlich sind für diejenigen, die viele PCI-Erweiterungskarten besitzen und somit meist immer mit IRQ-Sharing-Konflikten in Berührung kommen. Darüber hinaus wurde das IDE-Port-Problem vom Asus-Entwicklerteam auch relativ gut gelöst. Denn somit sind auch mit nicht überlangen UltraDMA-Kabeln die oberen Laufwerke in Big-Towern noch zu erreichen.

Eine nette Ergänzung bietet die AGP Warning LED. Diese leuchtet rot auf, wenn eine nicht kompatible Grafikkarte im AGP-Port steckt. Das heißt, wenn diese mehr als eine AGP-Voltage von 1,5 Volt im Standardbetrieb benötigt. Hierbei fiel uns allerdings auf, dass diese LED ein wenig zu versteckt zwischen dem AGP-Port und dem ersten PCI-Slot platziert wurde. Somit konnten wir bei unserem Testsystem nicht wirklich ein Aufleuchten registrieren.

Leider gibt es allerdings auch einiges an der Anordnung zu bemängeln. Denn wer seine Grafikkarte leicht mit passiv Kühlern auf der Rückseite modifiziert hat, hat beim Einbau von mehr als einem RAM-Modul schon Probleme. Unser Testsystem konnte somit nur einen DDR-RAM-Baustein in den dritten DIMM-Slot aufnehmen. Bei unmodifizierten Karten stellt dies allerdings kein weiteres Problem dar.

Ein weiteres Manko stellen die Lüfterbohrungen um den Sockel dar. Denn beim Einbau eines Lüfters ohne Klammern, wie beispielsweise den Swiftech MCX462, bekommt man leichte Probleme beim Einsetzen der CPU. Dies kommt daher, weil sich der Heber, womit man den Sockel "öffnet", ziemlich dicht an den linken Lüfterbohrungen befindet. Wie man auf dem Bild unten noch erkennt, passt der Swiftech-Kühler wirklich haargenau hinein - 1mm neben dem Kühlkörpter befindet sich ein Kondensator...

Abschließend kommen wir nun zur Northbridge. Hierüber wurde zwar schon einiges im vorigen Kapitel beschrieben, allerdings ist dies unserer Meinung nach geradezu etwas besonderes, dass diese bei unserem Dauertest mit einer passiven Kühlung nie heißer als 32° C wurde. Da hier auf eine aktive Kühlung verzichtet wurde, wurde eine weitere Lärmquelle für Low-Noise-PCs eliminiert...

Autor: Patrick von Brunn
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