Die beiden ersten Graphics Tests geben die bereits bekannten Szenarien "Return to Proxycon" und "Firefly Forest" wieder. Hier verwendet man wie im Vorgänger durchgehend das Shader Model 2.0. Allerdings hat man die Details erhöht, die Texturen verfeinert und die Anzahl der Lichtquellen deutlich gesteigert. Dazu kommt, dass die default-Bildschirmauflösung stark erhöht wurde: Waren es im Vorgänger noch 1024x768 Bildpunkte, so werden der Grafikkarte diesmal 1280x1024 Bildpunkte abverlangt. Das fordert die Hardware natürlich enorm, denn in Verbindung mit den komplexen Lichtquellen ergibt sich eine wesentlich höhere zu bewältigende Rechenanforderung. Die nebenstehenden Bilder verdeutlichen dies.
Wer sich darüber freut, dass ältere SM 2.0-Karten wie die Radeon X800 seitens des Treibers theoretisch in der Lage wären, zumindest HDR-Effekte zu zeigen, sieht sich enttäuscht. Wenn die Karte hardwareseitig kein SM 3.0 unterstützt, so können diese Tests nicht gefahren werden. Die Erklärung liegt auf der Hand: HDR ist lediglich ein Teilfeature von SM 3.0, es wäre also etwas unsinnig, würde man einen Score für ein nur teilweise dargestelltes Feature berechnen wollen. Die Tatsache, dass derartige Karten hardwareseitig prinzipiell nicht SM 3.0-fähig sind, bleibt bestehen.
Realisiert wird das Ganze in Form einer Spielszene, die aus einem labyrinthartigen Canyonsystem besteht, das auf eine Festung zuführt. Diese Festung wird von Robotern angegriffen, die ihrerseits von anderen Robotern abgewehrt werden. Der Clou dabei ist, dass sich die jeweiligen Objekte ihren Weg selbsttätig durch die Canyons suchen. Es liegt also keine Routine wie im Vorgänger zugrunde, sondern eine tatsächliche KI. Dass dabei andere Rechenarbeiten als bisher anfallen, liegt auf der Hand.
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